Jugendfest mit Übernachtung
Unsere Jugendleiterin Michaela Göbel und Jugendleiter Dmitrij Justus hatten sich für dieses Jahr etwas ganz Besonderes für unsere Jungschützen ausgedacht. Am 24. April 2026 verwandelte sich das Schützenheim in einen Abenteuerspielplatz mit Jugendfest, Übernachtung und einer großen Auswahl an Spielen und Aktionen.
Nach einer kurzen Begrüßung und der Einteilung der Teams ging es auch schon los mit der Schnitzeljagd. Gesucht wurden allerdings keine Schätze, sondern Socken. Natürlich versteckt an möglichst schwer zugänglichen und teilweise recht kreativen Orten. Die Aufgaben verlangten den Teams einiges an Geduld, Einfallsreichtum, Geschicklichkeit und manchmal auch die Fähigkeit, einfach über sich selbst zu lachen, ab.
Besonders sportlich wurde es beim anschließenden Eierlauf und Sackhüpfen, und nicht nur die Kinder gaben alles. Konditionell ganz schön gefordert wurden auch die Erwachsenen und stellten fest, dass Sackhüpfen anstrengender ist, als es aussieht. Richtig Turnier‑Stimmung kam beim Ritterstechen auf, während es einige überraschende Wendungen beim Tauziehen gab. Nicht nur pure Kraft zählte hier, sondern vor allem das richtige Timing und ein gutes Gefühl für das Team.
Nach so vielen Aktionen hatten sich alle eine ordentliche Stärkung verdient. Bei einer kräftigen Brotzeit füllten alle ihre Energiespeicher wieder auf, bevor es gemütlich wurde. Am Lagerfeuer mit Stockbrot klang der Abend in entspannter Runde mit Lagerfeuer, knusprigem Teig und vielen Geschichten aus, die noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Nach einer (mehr oder weniger) kurzen Nacht im Schützenheim wartete am nächsten Morgen ein gemeinsames Frühstück auf die Teilnehmer. Frisch gestärkt fand im Anschluss die Siegerehrung der Teams statt, bei der natürlich niemand leer ausging und strahlende Gesichter garantiert waren.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Jugendleiter und alle Betreuer, die mit ihrer tollen Organisation, ihrer Zeit und ihrem Engagement dieses Jugendfest möglich gemacht haben. Solche Aktionen zeigen, wie lebendig und stark unsere Jugendarbeit in Rain am Lech ist.
Text: Stefan Gayr; Bilder: Michaela Göbel, Julian Dreier, Julia Rogg
